Werner-von-Siemens Realschule, Düsseldorf

... oder die Frage: Was macht eigentlich eine Lebensmittelchemikerin? Frau Dr. Scherzberg vom Ministerium für Verbraucherschutz machte Station in der Werner-von-Siemens-Realschule und informierte über diese und andere Fragen.

Die Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 erhielten neben einem  fundierten Einblick ins spannende Berufsbild der Lebensmittelchemiker auch jede Menge ganz praktische Tipps rund um die Themen Ernährung und Kosmetik. Tatsächlich befassen sich die Mitarbeiter des Ministeriums in ihren Laboren mit Fragen der Zulassung ebenso wie mit Problemen rund um Kontaminate in Bedarfsgegenständen wie etwa Schmuck und Bekleidung. Angereichert wurde der Vortrag durch viele Praxisbeispiele, die sich z.B. um die Frage drehten, welche Farbe unsere Pommes Frites haben sollten, wenn sie nicht nur lecker, sondern auch noch gesund sein sollten. Für dies und viele andere Probleme gibt es EU-Richtlinien, die zur täglichen Arbeit der Lebensmittelchemiker gehören wie eben auch der Nachweis bedenklicher Stoffe viele Laborpraktika erfordert. Last but not least… wie wird man Lebensmittelchemiker? Auch hier wusste Frau Dr. Scherzberg Rat: Ein Studium ist zwingend erforderlich, wobei neben einem großen Berg Theorie auch Freude an handwerklicher Laborarbeit und vor allem ein fast schon kriminalistischer Ehrgeiz bei der Suche nach krankheitserregenden Stoffen unabdingbar ist. Und der Blumenkohl in der Waschmaschine? Der wird hier ganz sicher nicht gar. Anders als die Kartoffeln im Trockner. Aber das ist eine ganz andere Geschichte…